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Burg Wohldenberg
Burg in Ortschaft Sillium, Gemeinde Holle, Niedersachsen, Deutschland
Die Burg Wohldenberg ist eine Burgruine im nordwestlichen Ausläufer des Hainbergs, etwa einen Kilometer südwestlich von Sillium. Sie steht auf dem 218 m ü. NHN hohen Wohldenberg, einem Bergrücken östlich des Nettetals. Die Lage der Burg war strategisch bedeutsam, da sie durch Steilhänge schwer einnehmbar war und den nördlichen Eingang in den Ambergau markierte. Die Handelsroute „Frankfurter Straße“ kreuzte sich hier mit der Route Hildesheim-Goslar. Die Burg wurde ab 1153 von den Grafen von Wöltingerode erbaut und 1275 an das Bistum Hildesheim verkauft. Im 18. Jahrhundert entstand auf dem Gelände eine Kirche, das Torhaus wurde zum Pfarrhaus. 1852 wurde ein Amtshaus unterhalb der Burg errichtet. Die Anlage umfasst einen 190 × 110 m großen Burgplatz mit Hauptburg und Vorburg, die durch Mauer und Graben getrennt sind. Der 32 m hohe Bergfried ist heute als Aussichtsturm umgestaltet. Die Vorburg ist über das jüngere Torhaus betretbar. Links davon steht die katholische Kirche St. Hubertus aus dem 18. Jahrhundert, rechts das Pfarrhaus. Im Bereich der früheren Hauptburg befindet sich die Restrukturierung der Umfassungsmauer und Spuren von Anbauten. Unterhalb der Burg liegen ein Wirtshaus aus dem 16. Jahrhundert und das Amtshaus, das bis 1945 als Reservelazarett genutzt wurde. Die Burgruine ist heute ein beliebtes Ausflugsziel mit Blick auf die Gemeinde Holle und den Harz.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Burg
- Ort
- Holle
- Adresse
- Burganlage
- Denkmalstatus
- Kulturdenkmal in Niedersachsen
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