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Schloss Bröllin
Gutsanlage in Fahrenwalde, Landkreis Vorpommern-Greifswald, Mecklenburg-Vorpommern
Schloss Bröllin ist ein altes Rittergut in der deutsch-polnischen Grenzregion, etwa 40 km westlich von Stettin und 130 km nördlich von Berlin. Es liegt in der Gemeinde Fahrenwalde und ist als Baudenkmal registriert. Obwohl der Name „Schloss“ vorkommt, handelt es sich um ein Gutshaus, das im 18. Jahrhundert errichtet wurde. Die Fläche umfasst rund 50.000 m², mit alten Stallgebäuden, einem Kornspeicher und einer Brennerei aus dem 19. Jahrhundert. Das Gutshaus dient heute als Zentrum für künstlerische Produktion und Forschung. Im ehemaligen Bullenstall befindet sich ein deutsch-polnisches Begegnungszentrum mit Räumen für Proben, Workshops und Konferenzen. Der Garten umfasst ein historisches Bienenhaus und einen Eiskeller. Im Schafsstall wird hauptsächlich als Lagerraum genutzt, während im westlichen Bereich eine Werkstatt und eine Reithalle mit Betonfußboden und hoher Decke stehen. Von 1992 bis 1994 war Bröllin Wohnort des RA.M.M. Theaters, das die Entwicklung des Anwesens als kultureller Ort maßgeblich beeinflusste. Heute beherbergt das Gutshaus ein Residenzprogramm für Künstler und bietet Raum für Workshops, Jugendprojekte und Konferenzen. Über 500 Produktionen aus Tanz, Theater und Performance wurden hier vollständig oder in Teilen realisiert.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Schloss
- Ort
- Fahrenwalde
- Denkmalstatus
- Baudenkmal in Mecklenburg-Vorpommern
- Website
- http://www.broellin.de/
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