Rümlang

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Bezirk DielsdorfBezirk Bezirk Dielsdorf

Rümlang

Gemeinde im Kanton Zürich in der Schweiz

Rümlang ist eine Gemeinde im Bezirk Dielsdorf des Kantons Zürich. Das Dorf liegt im Unterland und war ursprünglich ein Bauerndorf. Im Laufe der Zeit wuchs die Bevölkerung stark an, insbesondere nach 1948 durch den Flughafen Zürich-Kloten. Heute hat Rümlang siebenmal so viele Einwohner wie 1941. Das Wappen der Gemeinde zeigt ein Einhorn und erinnert an die Ritter von Rümlang. Die Gemeinde hat sich trotz der Bebauung noch als Dorf wahrgenommen. Rümlang hat eine reiche Geschichte, die bis in die römische Zeit zurückreicht. Funde aus dem 2. Jahrhundert n. Chr. belegen eine römische Besiedlung. Der Name Rümlang stammt aus dem 7. Jahrhundert und bezieht sich auf eine Alemannen-Siedlung. Im 19. Jahrhundert wurde der Glattlauf korrigiert, und 1865 kam die Eisenbahn an. Die Mühle und die Sägerei waren frühe Arbeitgeber. Heute sind Unternehmen wie Dormakaba und Bosshard + Co wichtige Wirtschaftsakteure. In Rümlang gibt es zwei Kirchen: die reformierte Kirche im Dorfzentrum und die katholische St. Peter. Die reformierte Kirche wurde 1302 erbaut und 1471 nach einem Brand wieder aufgebaut. Die katholische Kirche wurde 1969–1970 errichtet und hat architektonische Einflüsse von Le Corbusier. Die Gemeinde ist auch bekannt durch den Kleinjogg, einen Landwirtschaftsreformer im 18. Jahrhundert, der die Strickerei der Bevölkerung kritisierte und Ackerbau förderte.

Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber

Art
Gemeinde der Schweiz
Ort
Bezirk Dielsdorf
Seehöhe
449 m

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