📷 Bild: Wikimedia Commons
Duna–Dráva Nemzeti Park
Nationalpark in Ungarn
Der Danube-Drava Nationalpark liegt im südwestlichen Teil Ungarns, im Komitat Baranya. Er wurde 1996 gegründet und umfasst eine Fläche von 490 Quadratkilometern. Großteils befindet sich der Park in den Überschwemmungsgebieten der Donau und Drava, wobei 190 km² als Ramsar-Feuchtgebiete unter Schutz stehen. Hier leben bedrohte Arten wie der Weiße Schlager und der Schwarze Storch, die europäische Bedeutung haben. Der Park ist ein zentraler Bestandteil des transnationalen UNESCO-Biosphärenreservats „Mura-Drava-Danube“, das 2021 als „Amazon der Europäischen“ bezeichnet wurde. In diesem Netzwerk aus Feuchtgebieten, Flüssen und Uferwäldern leben über 400 geschützte Pflanzen- und Tierarten. Der Park ist besonders wichtig für die Brutvögel, mit über 250.000 Zugvögeln und der höchsten Dichte an Weißen Schlagen Europas. Zudem gibt es zwei vom Aussterben bedrohte Sturgeon-Arten. In der Region um den Park sind die Städte Baja und Mohács sowie kleinere Dörfer wie Kölked und Hercegszántó beheimatet. Diese Orte nutzen den Park für Freizeit und Naturtourismus, was lokale Wirtschaft und Schutzmaßnahmen unterstützt. Der Park ist Teil des größten europäischen Flussgebietsschutzgebietes mit über 1.000.000 Hektar, wobei der Danube-Drava Nationalpark eine der Kernzonen ist.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Ort
- Komitat Baranya
- Erbaut
- 1996
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