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Schloss Inching
Schloss in Deutschland
Schloss Inching ist ein kleines Barockschloss in Inching, einem Gemeindeteil von Walting im Landkreis Eichstätt. Es liegt westlich der Kirche St. Martin an der Altmühl, 100 Kilometer nördlich von München. Das Schloss wurde im 18. Jahrhundert als Sommersitz der Eichstätter Domherren errichtet und bildet mit der Martinskirche und Nebengebäuden ein historisches Ensemble. Es ist als Baudenkmal und Bodendenkmal registriert. Das Schloss entstand 1710–1720 durch die Arbeit von Jakob Engel und Gabriel de Gabrieli. Es kombiniert Elemente des Ursprungshauses mit Barockdetails wie einem Saal, Stuckdecken und Fresken. Der Salon im ersten Obergeschoss zeigt eine Leinwandtapete mit Ornamenten und einen gusseisernen Ofen aus der Zeit um 1805. Die ehemalige Verwalterwohnung im Erdgeschoss dient heute als Ferienwohnung. Ein kleiner Rokoko-Pavillon und ein Garten bieten Ausblicke auf die Altmühl. Die Anlage ist Teil der Geschichte des Dorfes Inching, das seit 1055 urkundlich erwähnt ist. Das Schloss wechselte viele Besitzer, bis Heinrich Ullmann 1919 den Erwerb übernahm und die Denkmale dokumentierte. Heute wird die Unterkunft im Erdgeschoss von Ullmanns Urenkel betrieben. Die Anlage bleibt ein Teil der lokalen Kulturgeschichte und der Landschaft des Altmühltals.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Schloss, Archäologische Stätte
- Ort
- Walting
- Adresse
- Martinstraße 6
- Denkmalstatus
- Baudenkmal in Bayern
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- Bodendenkmal in Walting, #D-1-7133-03731.2 km
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