Kirchenruine Stüblau

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Woiwodschaft PommernBezirk Woiwodschaft Pommern

Kirchenruine Stüblau

Kirchengebäude in der Woiwodschaft Pommern, Polen

Die Kirchenruine Stüblau liegt in der Gmina Suchy Dąb auf dem Danziger Werder. Sie ist eine zerstörte Kirche, die im 14. Jahrhundert errichtet wurde. Die Kirche und der Pfarrer wurden erstmals 1343 in einer Handfeste erwähnt. Sie gehörte zum Bistum Leßlau und war Teil der Parochie Stüblau, die dem Deutschen Orden und dem Bischof unterstanden. Nach 1454 wurde Gremlitz zur eigenen Pfarrei, und im 15. Jahrhundert überging das Patronat an die Stadt Danzig. Die Kirche erlitt im Laufe der Geschichte mehrere Schäden. Während der schwedisch-polnischen Kriege wurde sie stark beschädigt, und 1626 schlug ein Blitz in den Turm. Bei der Wiederherstellung wurden Schnitzereien angefertigt. 1945 brannte die Kirche aus und blieb bis heute als Ruine. Die Kirche ist ein typisches Beispiel für eine Werderkirche aus der Mitte des 14. Jahrhunderts. Die Ruine besteht aus einem flachgedeckten Saal mit achtteiligem Ostgiebel. An der Nordseite des Hauptraums liegt die Sakristei, und südlich eine Halle. Der Turm, errichtet im späten 14. Jahrhundert, hat an der Nordseite keine Fenster und kräftig abgetreppte Strebepfeiler. Die Glockenhaube war achteckig und trug einen hohen schlanken Helm. Die Umgebung umfasst das Danziger Werder und die ehemaligen Ortschaften der Parochie Stüblau.

Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber

Art
Kirchengebäude, Ruine
Erbaut
1400
Denkmalstatus
unbewegliches Denkmal (Polen)

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