Kaiser-Friedrich-Museum
Museum der Stadt Görlitz, 1904 bis 1945
Das Kaiser-Friedrich-Museum in Görlitz war einst in den Räumen der Oberlausitzer Gedenkhalle untergebracht und existierte von 1904 bis 1945. Es war einst ein Museum für bildende Künste und Kunstgewerbe, das eng mit der Errichtung der Gedenkhalle im Jahr 1888 verbunden war. Die Sammlung entstand durch Schenkungen und einen Sammlungsplan, der dem begrenzten Budget entsprach, und wurde durch die Zusammenführung mehrerer Sammlungen geprägt. Das Museum bot eine breite Palette an Ausstellungen, darunter eine Gemäldegalerie mit Werken von Künstlern wie Joseph Anton Koch und Max Liebermann, sowie eine Abteilung für Heimatkunde mit Originalen aus der Schusterwerkstatt von Jakob Böhme. Im Hauptgeschoss gab es eine Sammlung des Oberlausitzer Kunstgewerbes, während das Erdgeschoss eine vorgeschichtliche Abteilung und eine volkskundliche Ausstellung beherbergte, darunter zwei bedeutende Weihnachtskrippen. Die Ausstellungsfläche umfasste mehrere Etagen, darunter ein Obergeschoss mit Gemälden, ein Hauptgeschoss mit Kunstgewerbe und ein Erdgeschoss mit kulturgeschichtlichen und vorgeschichtlichen Exponaten. Die Sammlungen wurden durch die Gesellschaft für Anthropologie und Urgeschichte der Oberlausitz sowie andere städtische Sammlungen geprägt. Die Ausstellungsfläche war durch die Zusammenführung verschiedener Sammlungen und die Schenkungen entstanden.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Museum
- Ort
- Görlitz
- Erbaut
- 1904
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