📷 Bild: Wikimedia Commons
Knochen
Berg im Erzgebirge
Der Knochen ist ein 551,4 Meter hoher Härtling im sächsischen Erzgebirge, der sich zwischen Raschau-Markersbach und Schwarzenberg befindet. Die Anhöhe liegt etwa 100 Meter über den Sohlen des nördlichen Schwarzbachtales und des südlichen Grundes der Großen Mittweida. Sie wird von mehreren Erzgängen und -lagern durchzogen, in denen Buntmetall-Skarne und eine Bismut-Cobalt-Nickel-Silber-Formation vorkommen. Im 17. Jahrhundert wurden im Knochen bereits Gruben betrieben. Zu den bedeutendsten Bergwerken zählten Seegen Gottes, St. Paulus, Drei Brüder und die Allerheiligen-Fundgrube. 1713 wurden hier Silber-, Bismut- und Cobalterze gefördert. In der Mitte des 18. Jahrhunderts entstand eine Vitriol- und Schwefelhütte, die ab 1818 Arsenik produzierte und an Farbenfabriken in Hamburg, Frankreich und Österreich verkaufte. Vor Ort gibt es Ausblicke auf das Schwarzbachtal und den Grund der Großen Mittweida. Die Anhöhe ist Teil der Erzbergregion und bietet Einblicke in die geologische Struktur. Die Musikgruppe De Original Rascher vom Knochen hat sich nach dem Knochen in Raschau benannt.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Berg
- Ort
- Raschau-Markersbach
- Seehöhe
- 551 m
In der Nähe
- Pöhlwasser886 m
- Raschau1.0 km
- Schaubergwerk Herkules-Frisch-Glück1.7 km
- Große Mittweida2.1 km
- Ottenstein (Schwarzenberg)2.4 km
- Schloss Schwarzenberg2.4 km
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