Schloss Hardt

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Schloss Hardt

archäologische Stätte und Schloss in Großaitingen, Landkreis Augsburg, Schwaben, Bayern

Schloss Hardt liegt im Ortsteil Hardt der Gemeinde Großaitingen im Landkreis Augsburg. Es befindet sich leicht erhöht an einem Abhang und ist Teil einer vierseitigen Hofanlage. Das gesamte Areal steht unter Denkmalschutz und ist der Öffentlichkeit nicht zugänglich. Die Schlosskapelle St. Anna und die umliegenden Gebäude sind aus verschiedenen Jahrhunderten und zeugen von der langen Geschichte des Gebäudes. Das Schloss hat eine reiche Geschichte, die bis ins Jahr 1494 zurückreicht. Es wurde im 16. Jahrhundert von Johann Albrecht Graf von Törring erworben und später von Christian Freiherr von Zech sowie dem Kloster St. Ulrich und Afra übernommen. Im Jahr 1760 begann Joseph Maria Langenmantel, das Schloss zu seiner Sommerresidenz auszubauen. Nach einem Brand 1777 musste das Gut veräußert werden, und es folgten viele weitere Besitzer, darunter Maria Anna von Bayern und die Familie von Lotzbeck. Das Schloss ist ein zweigeschossiger Satteldachbau mit Uhrdachreiter und Zwiebelhaube. Im Westen steht das Amtsgebäude mit Mansarddach. Die Einfriedungsmauer mit Türmen stammt aus dem 16. Jahrhundert. Östlich der Schlossmauer befindet sich eine kleine Rundkapelle, und im 19. Jahrhundert wurden weitere Ökonomiegebäude hinzugefügt. Die Schlosskapelle St. Anna wurde vermutlich von verschiedenen Architekten entworfen und ist Teil der historischen Bausubstanz.

Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber

Art
Schloss, Archäologische Stätte
Ort
Großaitingen
Adresse
Lerchenfeldstraße 3
Denkmalstatus
Baudenkmal in Bayern
Quellen:Schloss Hardt (CC0-1.0)

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