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kostel sv. Jiří
Der Kostel svatého Jiří stand in der ehemaligen Gemeinde Lučina, die an der Grenze zu Deutschland lag und westlich von Nemanice im Okres Domažlice im Plzeňském Kraje gelegen war. Er war ursprünglich ein kirchlicher Bau und wurde im 18. Jahrhundert als Kirche errichtet. Die Gemeinde wurde nach 1945 nicht mehr gepflegt und zerfiel im Laufe der Zeit. Der Kirchturm wurde im Jahr 1775 fertiggestellt, und die Kirche war bis in die 70er Jahre des 20. Jahrhunderts in Nutzung. Die Kirche war ein barockes Gebäude mit einer einzigen Saalbauweise und einer hohen, flachstropfen Decke. Sie hatte acht hohe Glasfenster und eine dreiteilige Sakristei. Die Kirche war mit Bildern der Heiligen und einer Darstellung des Heiligen Jiří im Kampf gegen den Drachen ausgestattet. Die Kirche wurde im Jahr 2012 wieder eingeweiht, nachdem Reste der Kirche und des Glockenturms entdeckt und restauriert wurden. Die Kirche ist über eine 1 km lange Feldstraße von Untergrafenried aus erreichbar. Von der tschechischen Seite gibt es eine 3,5 km lange grüne Wanderwegstrecke. Die Ruinen der Kirche sind heute ein Teil des kulturellen Erbes und werden von der Gemeinde Nemanice und dem Verein zur Wiederherstellung unterstützt. Die Kirche ist ein Beispiel für die kulturelle Verbindung zwischen Tschechien und Bayern.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Kirchengebäude, Ruine, zerstörtes Gebäude oder Bauwerk
- Ort
- Nemanice
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