Kloster Kemnade

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KlosterLandkreis HolzmindenBezirk Landkreis Holzminden

Kloster Kemnade

ehemaliges Kloster in Bodenwerder, Landkreis Holzminden, Niedersachsen. Kirche und Einzelgebäude erhalten

Das Kloster Kemnade wurde um 960 gegründet und liegt in Kemnade, einem Ortsteil von Bodenwerder. Es war ein Frauenkloster, das durch das Erbe seiner Gründerinnen, Frederuna und Irma, reich geworden war. Die Stiftung umfasste zahlreiche Gebiete, darunter Bodenwerder. Das Kloster war unter der Herrschaft der Northeimer und später unter der Einflussnahme der Grafen von Corvey. Das Kloster Kemnade wurde 1147 aufgelöst und 1542 aufgehoben. Es stand bis 1592 leer, ehe es an Corvey zurückfiel. Die letzte Propstfamilie, die von Esleve, verlor schließlich den Besitz an das Haus Braunschweig. Die Stiftung blieb bis ins 17. Jahrhundert in Auseinandersetzung um ihre Rechte. Von dem Kloster sind heute nur die Klosterkirche und ein umgebautes Wohnhaus erhalten. In der Klosterkirche wurde der „Lügenbaron“ von Münchhausen beigesetzt. Nördlich davon liegen Reste der Dorfkirche St. Dionysius. Die romanische Kirche St. Marien, aus dem Jahr 1046, ist in ein Ensemble aus Fachwerkhäusern eingebettet.

Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber

Art
Kloster, religiöse Gemeinschaft, Klostergebäude
Ort
Bodenwerder
Erbaut
959

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