📷 Bild: Wikimedia Commons
Zamek w Gołańczy
Burg in Polen
Der Zamek w Gołańczy ist eine zerstörte Burg aus dem 15. Jahrhundert in der Stadt Gołańcz. Er wurde im späten 14. Jahrhundert von der Familie Pałuków begonnen und später von den Grudzińskis und Smoguleccy weitergebaut. Die Burg stand während des Schwedischen Kriegs 1656 unter Beschuss und wurde vollständig zerstört, wobei etwa 425 Menschen starben. Die Ruine wurde im 19. Jahrhundert verlassen und erst im 20. Jahrhundert wieder archäologisch untersucht. Die Ruine ist ein Beispiel für eine mittelalterliche Burg mit einer ehemaligen Wohn- und Verteidigungsanlage. Die Hauptstruktur besteht aus einer ehemaligen Mauer aus Backsteinen und einem Turm, der bis heute teilweise erhalten ist. Die Burg war umgeben von einer Fosse, die von dem nahegelegenen See Smolary gespeist wurde. Die Ruine ist heute öffentlich zugänglich, allerdings mit eingeschränktem Zugang ins Innere. Besucher können die Ruine aus der Ferne bewundern und sich die Geschichte der Burg anhören. Die Ausblicke auf das umliegende Tal und den See Smolary sind besonders eindrucksvoll. Die Legende der kasztelanken Hanka und das mystische Bild des Geistes des alten Starosten fügen der Ruine eine zusätzliche Faszination hinzu.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Burg
- Ort
- Gołańcz
- Denkmalstatus
- unbewegliches Denkmal (Polen)
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