📷 Bild: Wikimedia Commons
abbaye de Watten
Die Abtei Notre-Dame du Mont de Watten wurde 1072 von Olfride gegründet und war das erste Zisterzienserkloster im Herzogtum Flandern. Sie stand unter der Schutzpatronat von Saint-Nicolas und Saint-Riquier. Die Abtei war ein Vorposten der Gregoriana-Reform und verfügte über landwirtschaftliche Flächen, die durch die Entwässerung der flämischen Marschflächen entstanden. Sie erhielt 1085 die Kirche von Millam und die Kapelle von Merckeghem. Im 12. Jahrhundert erhielt sie Rechte zur Selbstverwaltung und zur Rechtsprechung. Die Abtei wurde mehrfach zerstört, etwa 1081 durch ein Feuer und 1566 durch die Iconoklasten. Die heutige Turm und die Mauern wurden im 16. Jahrhundert errichtet. 1608 wurden die englischen Jesuiten in die Abtei eingezogen, bis sie 1763 vertrieben wurden. 1769 zerstörte der Bischof die Abtei, nur die Turm und die Mauern blieben erhalten. 1789 wurde die Abtei als staatliches Gut verkauft, die Turm blieb unversehrt. 1822 wurde die Turm dem Marine-Ministerium übergeben und 1909 als historisches Monument eingestuft. Die Abtei liegt auf dem Mont de Watten, umgeben von flämischen Marschflächen. Die Turm bietet einen Ausblick auf die Umgebung und war ein Navigationspunkt für Seefahrer. Die Ruinen der Abtei beherbergen eine Sommerresidenz und eine Farm. Die Abtei wurde während des Zweiten Weltkriegs von den Deutschen als Beobachtungsposten genutzt. Die Turm wurde 2008 der Gemeinde Watten übergeben und dient heute als kulturelles Denkmal.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Abtei
- Ort
- Watten
- Adresse
- La Montagne
- Erbaut
- 1072
- Baustil
- Gotische Architektur
- Denkmalstatus
- klassifiziertes historisches Denkmal in Frankreich
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