Ruine Königstein (Oberösterreich)

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Ruine Königstein (Oberösterreich)

Burg in Oberösterreich

Die Ruine Königstein, auch Ecker G’schlössl genannt, ist eine Spornburg auf einem Hangsporn über dem Tal des Kösslbaches in Freinberg, Oberösterreich. Sie liegt etwa fünf Kilometer östlich von Passau und gehört zum Gemeindegebiet von Freinberg. Die Burg wurde im Jahr 1410 errichtet, um Handelswege zu kontrollieren und möglicherweise gegen die Hussiten zu schützen. Nach Streitigkeiten zwischen Herzog Johann von Holland-Straubing und dem Bischof von Passau wurde sie 1436 durch ein Passauer Heer eingenommen und zerstört. Die Burg wurde 1970er-Jahren freigelegt und ist heute allgemein zugänglich. Von der Ruine sind nur Mauerreste erhalten, darunter ein runder Bergfried aus Granitquadern und ein mit Schutt gefüllter Kellerraum. Der Bergfried hatte einen Durchmesser von neun Metern und eine geschätzte Höhe von 15 Metern. Im Gelände sind noch ein Halsgraben und ein doppeltes Wall-Graben-System sichtbar. Der Weg zur Ruine ist nicht ausgeschildert und führt durch Waldgebiet. Um zur Ruine zu gelangen, folgt man von Freinberg nach Hareth zwei Kilometer zurück und biegt links in eine Forststraße ab. Nach etwa 1,5 Kilometern zweigt ein schlecht sichtbarer Waldweg nach Nordosten ab. Nach weiteren 500 Metern erreicht man die Ruine. Der Burgplatz ist stark überwuchert, sodass nur wenige Reste der ehemaligen Burg zu erkennen sind. Die Ruine liegt im Wald und ist von der Umgebung umgeben.

Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber

Art
Burgruine
Ort
Freinberg
Erbaut
1410

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