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Burg Meinersen

nicht erhaltene mittelalterliche Burg bei Meinersen (Niedersachsen)

Die Burg Meinersen war eine mittelalterliche Burg im Landkreis Gifhorn, heute bei Meinersen. Sie lag auf einer leichten Erhöhung westlich des Hauptlaufs der Oker, die den Ort von der Burg trennte. Die Anlage war kirchenähnlich durch ihren Turm gestaltet und wurde im 14. Jahrhundert als Landesburg des Herzogtums Braunschweig-Lüneburg errichtet. Sie stand in der Region als Gegenburg zur Burg auf dem Weinberg der Edelherren von Meinersen. Die Burg wurde erstmals 1325 als „castellan“ erwähnt und 1341 ausdrücklich genannt, als sie von Balduin von Wenden bewohnt wurde. 1354 wurde sie mit Steinwerk und Mauern umfassend ausgebaut, und 1368 verpfändete Herzog Magnus II. die Burg an Conrad von Roteleben. Sie wechselte mehrfach den Besitzer und diente ab 1532 als Amtssitz. 1519 wurde sie während der Hildesheimer Stiftsfehde belagert und beschädigt, wurde aber später wieder aufgebaut. Die Burg Meinersen war ein bedeutendes Schloss im Raum Gifhorn, das bis ins 16. Jahrhundert genutzt wurde. Heute steht an der Stelle des Amtshauses das Künstlerhaus. Die Anlage war umgeben von einem Wall und einem Wassergraben, wie in der Beschreibung von Matthäus Merian aus dem Jahr 1654 erwähnt. Die Burg war Teil der welfischen Herrschaftsstruktur und hatte eine wichtige Rolle in der Region.

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Art
Burg
Ort
Meinersen

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