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Oberentfelden
Gemeinde im Kanton Aargau in der Schweiz
Oberentfelden ist eine Einwohnergemeinde im Kanton Aargau, Bezirk Aarau. Sie liegt im unteren Suhrental, grenzt an den Kanton Solothurn und umfasst ein Gebiet von 716 Hektaren. Das Gemeindegebiet erstreckt sich von den Hügeln Schornig (596 m) im Osten bis zur Ebene des Suhrentals und den Hügeln Tann (502 m) im Westen. Die Ebene wird von den Flüssen Uerke und Suhre durchzogen. Oberentfelden war ein bedeutender Gutshof während der Römerzeit und wurde im 10. Jahrhundert von Otto dem Guten geschenkt. Die Gemeinde hatte im 18. Jahrhundert eine wichtige Rolle in der Baumwollverarbeitung. 1877 wurde die Bahnstrecke Zofingen–Wettingen eröffnet, was die Industrieansiedlung förderte. 1950 stieg die Bevölkerung um über das Zweieinhalbfache an. Die Gemeinde besitzt eine Reformierte Kirche im spätklassizistisch-neuromanischen Stil. Die Gemeinde verfügt über sechs Kindergärten und drei Schulhäuser für die obligatorische Volksschule. Die nächstgelegenen Gymnasien sind in Aarau. Oberentfelden ist Sitz des Friedensrichterkreises II. Die Wirtschaft besteht aus rund 1800 Arbeitsplätzen, wobei der Dienstleistungssektor mit 61 % am stärksten vertreten ist. Der einzige 18-Loch-Golfplatz im Kanton Aargau liegt in der Gemeinde. Die Verkehrsanbindung erfolgt über mehrere Hauptstrassen und zwei Bahnlinien, darunter die Suhrentalbahn.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Gemeinde der Schweiz
- Ort
- Bezirk Aarau
- Seehöhe
- 414 m
- Website
- https://www.oberentfelden.ch
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