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Franziskanerkloster Aachen

Kloster in Deutschland

Das Franziskanerkloster Aachen existierte erstmals von 1234 bis 1802 an der St.-Nikolaus-Kirche und wurde 1860 in der Monheimsallee wieder gegründet. Es war Teil der kölnischen Franziskanerprovinz und stand nördlich der Kirche. Die Anlage umfasste einen Innenhof, ein Kreuzgang und Räume wie das Refektorium und die Küche. Die Klosterkirche St. Nikolaus wurde 1324 geweiht und später mehrfach restauriert. Das Kloster war bis 1802 ein Zentrum der Seelsorge und Bildung. Die Franziskaner betreuten Reisende, hielten Gottesdienste und lehrten Philosophie und Theologie. Nach der Säkularisation 1802 wurde die Kirche zur Pfarrkirche, und die Gebäude dienten verschiedenen Zwecken wie Gefängnis oder Verwaltung. Die Neugründung 1860 blieb bis 1967 bestehen und war ein beliebtes Beichtkloster mit über 100.000 Beichten pro Jahr. In der Monheimsallee entstand 1891 ein neues Konventsgebäude mit der Klosterkirche Herz Jesu. Die Brüder waren in der Region tätig und betreuten Schwesternklöster. Während des Zweiten Weltkrieges wurden sie ausgewiesen, die Gebäude wurden 1948 restauriert. 1967 wurden die Gebäude verkauft und abgerissen. Heute erinnert eine Gedenktafel an die letzten Franziskaner in der Nikolauskirche.

Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber

Art
Kloster, religiöse Gemeinschaft
Ort
Aachen
Erbaut
1234

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