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Benediktinerinnenabtei Amtenhausen
Benediktinerinnenabtei in Deutschland
Das Kloster Amtenhausen war eine Benediktinerinnenabtei auf der Baar bei Zimmern, im Ort Immendingen. Es wurde im 11. Jahrhundert gegründet und war bis 1802/08 bestehen. Zunächst ein Priorat des Klosters St. Georgen im Schwarzwald, wurde es ab 1682 selbständige Abtei. Der Ort wurde erstmals 973 als Amptenhusen erwähnt. Das Kloster war dem Hl. Sebastian geweiht und war ein Teil der Hirsauer Reform mit einem Doppelkloster aus Männern und Frauen. Das Kloster war bis zu 1123 groß und hatte etwa einhundert Nonnen. Es war Mutterkloster für andere Abteien wie Friedenweiler und Admonter Frauenkloster. Die Abtei war bis 1802/08 bestehen und wurde dann durch die Säkularisation aufgelöst. Die Kirche und das Konventgebäude wurden abgebrochen, und die Ausstattung wurde verstreut. Heute erinnern nur das Prioratsgebäude und ein Gedenkkreuz an das Kloster. Die Abtei war ein Zentrum der Benediktinerinnen mit einer langen Liste von Meisterinnen und Äbtissinnen. Die letzte Äbtissin war Kunigunde Schilling von Hintschingen, die bis 1808 lebte. Die Geschichte des Klosters ist in mehreren wissenschaftlichen Werken dokumentiert, die die Rechts- und Wirtschaftsgeschichte sowie die Ausbildung der Abtei behandeln. Die Abtei hat keine direkte Nachfolge, aber ihre Spuren sind in der Region noch spürbar.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Kloster, religiöse Gemeinschaft
- Ort
- Immendingen
- Denkmalstatus
- Kulturdenkmal in Deutschland
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