Schloss Carolath

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Schloss Carolath

Schloss in Polen

Das Schloss Carolath steht heute in Siedlisko, Niederschlesien, auf einem Steilufer oberhalb der Oder. Es wurde ursprünglich als Jagdhütte im 14. Jahrhundert errichtet und ab 1597 als Steinbau ausgebaut. Die Anlage war Teil der freien Standesherrschaft der Familie von Schoenaich, die sie ab 1560 besaß. Im Laufe der Jahrhunderte wurde das Schloss mehrfach umgebaut und verändert, wobei der ältere Teil zwischen 1597 und 1618 entstand und als Renaissancebau gilt. Das Schloss war Residenz der Fürsten der Familie von Carolath-Beuthen, die das Fürstentum erhielten. Die Familie besaß umfangreiche Ländereien, darunter 11.250 Hektar, davon 9.207 Hektar Wald. Der letzte Grundbesitzer lebte bis 2016 in Coburg. Nach dem Brand im Jahr 1945/46 wurden die Schlosskapelle und das Torhaus in den 1960er Jahren wiederhergestellt. Das Schloss umfasst einen Schlosshof mit verschiedenen Gebäuden, darunter ein Torhaus aus dem Jahr 1611 und eine Kapelle aus dem Jahr 1618. Im 19. Jahrhundert entstanden weitere Flügel, und 1866 wurde es durch Carl Lüdecke umgestaltet. Auf dem Schlossplatz steht ein Mausoleum, das 1912 nach Entwurf von Hans Poelzig errichtet wurde. Die Anlage bietet Ausblicke auf die Oder und die umliegende Landschaft.

Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber

Art
Burg, Ruine, Baudenkmal
Ort
Siedlisko
Denkmalstatus
unbewegliches Denkmal (Polen)

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