Herrlingen
Stadtteil von Blaustein, Baden-Württemberg, Deutschland
Herrlingen ist ein Stadtteil der Gemeinde Blaustein in Baden-Württemberg, etwa acht Kilometer westlich von Ulm. Die Gegend ist geprägt von der Mündung der Lauter in die Blau. Die historische Entwicklung des Ortes reicht bis ins 11. oder 12. Jahrhundert zurück, als die Burg Horningen errichtet wurde. 1588 wurde sie zum Renaissanceschloss umgebaut und später von den Herren von Bernhausen als Residenz genutzt. Das Schloss ist heute in Privatbesitz und nicht öffentlich zugänglich. Herrlingen war bis 1974 eine eigenständige Gemeinde, wurde 1975 in Blaustein eingemeindet. Der Ort ist bekannt für seine kulturellen Angebote wie die Theaterei unter Leitung von Edith Ehrhardt sowie die Zelt-Theaterei in Ehrenstein. Zudem gibt es das Museum Lebenslinien in der Villa Lindenhof, das sich mit der Geschichte Erwin Rommels und anderer Persönlichkeiten aus Herrlingen beschäftigt. Die St.-Andreas-Kirche und die Auferstehungskirche sind weitere sehenswerte Orte. Der Ort ist von der Bundesstraße 28 und der Bahnstrecke Ulm–Sigmaringen durchzogen. Die Infrastruktur umfasst eine Grundschule, zwei Kindergärten und Verbindungen zu weiteren Stadtteilen. Bekannte Persönlichkeiten aus Herrlingen umfassen Erwin Rommel, der hier lebte und starb, sowie Manfred Rommel, sein Sohn. Die Gedenkstätte an Rommels Tod und das Rommel-Museum in der Lindenhofvilla sind wichtige Zeugnisse der Geschichte.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Siedlungsteil, Ortsteil
- Ort
- Blaustein
- Seehöhe
- 518 m
In der Nähe
- Rommel-Museum207 m
- Burg Hohlenstein541 m
- Schloss Klingenstein673 m
- Burg Klingenstein684 m
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- Blaustein1.7 km
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