📷 Bild: Wikimedia Commons
Josefsbad
Denkmalgeschütztes Objekt in Baden (53256)
Das Josefsbad ist ein ehemaliges Badehaus in Baden bei Wien. Es steht unter Denkmalschutz und wurde ursprünglich als Rohrbadl am Anger im Besitz des Augustinerklosters betrieben. Nach einer Zerstörung durch die Türken 1683 wurde es 1697 als barocker Rechteckbau wiederaufgebaut und 1804 durch einen runden Kuppelbau erweitert. 1893 war ein Neubau geplant, der im Stil eines Wiener Ringstraßenpalais gestaltet werden sollte. Das Josefsbad wurde 1791 von Constanze Mozart genutzt, der Ehefrau von Wolfgang Amadeus Mozart. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde es 1948 wieder in Betrieb genommen und 1995 umfassend renoviert. Seit 2011 ist es als Restaurant im Besitz der Grossauer „el Gaucho“ Steakhouse GmbH & Co KG, die die Lokalität 2019 innen umbauten und neu einrichteten. Das Gebäude besteht aus einem eingeschoßigen Rechteckbau mit Walmdach und Pilastern. Der Westportalvorbau hat gerundete Ecken, während der Rundbau im Osten mit Kuppelhelm und Laterne sowie hohe Korbbogenfenster versehen ist. Die Fassade ist mit reich profilierten Spitzgiebeln und umlaufenden Traufgesimsen gestaltet. Die Umgebung wurde durch die Schließung der Lokalbahn Wien–Baden 1989 neu gestaltet.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Badehaus
- Ort
- Baden bei Wien
- Adresse
- Josefsplatz 2
- Denkmalstatus
- Denkmalgeschütztes Objekt in Österreich
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