NiederösterreichBezirk Q980

Burgstall Poppenreuth

archäologische Stätte in Deutschland

Der Burgstall Poppenreuth liegt im Ortsteil Großkonreuth der Gemeinde Mähring im Landkreis Tirschenreuth. Er befindet sich im oberpfälzischen Raum und war einst Sitz des Griesbacher Gerichtes. Die Anlage war Teil eines größeren Komplexes mit einer Vorburg und der Kretsche, die als Wirtshaus diente. Die Burgstallanlage war ursprünglich in zwei Bereiche geteilt, wobei der Burgstall eine rautenförmige Insel im Teich bildete. Der Burgstall Poppenreuth hat eine lange Geschichte, die bis ins 12. Jahrhundert zurückreicht. Er wurde von dem Kloster Waldsassen erworben und später von verschiedenen Herren verwaltet. 1502 wurde die Burg als Sitz des Griesbacher Gerichtes genutzt, und 1511 wurde sie an Michael Frönl verkauft. Die Anlage blieb bis ins 16. Jahrhundert erhalten, wobei die Kretsche im 20. Jahrhundert abgebrochen wurde. Der Burgstall Poppenreuth ist heute noch als Insel im Teich erhalten, der ursprünglich von einem Damm umgeben war. Die Anlage lag im Dorfzentrum und war in der Vergangenheit ein Teil der landwirtschaftlichen Betriebe. Die Reste des Plochwerkes wurden früher geschützt, sind aber nun aus der Denkmalliste entfernt. Die Umgebung umfasst das Dorf Großkonreuth und die nähere Landschaft des Landkreises Tirschenreuth.

Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber

Art
Archäologische Stätte
Ort
Bayern
Denkmalstatus
Baudenkmal in Bayern

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