📷 Bild: Wikimedia Commons
Gustav-Adolf-Kirche
Kirchengebäude in Wien
Die Gustav-Adolf-Kirche ist ein evangelisch-lutherisches Kirchengebäude im 6. Wiener Gemeindebezirk Mariahilf, im Bezirksteil Gumpendorf. Sie steht am Lutherplatz und wurde im frühen Historismus zwischen 1846 und 1849 erbaut. Der Architekt Ludwig Förster entwarf das Gebäude, unterstützt von seinem Schwiegersohn Theophil von Hansen. Die Kirche ist denkmalgeschützt und zeichnet sich durch neuromanische Elemente und islamisch-neobyzantinische Ornamentik aus. Die Kirche wurde 1849 geweiht und zunächst als Zwölf-Apostel-Kirche benannt. 1923 wurde sie nach König Gustav II. Adolf von Schweden umbenannt. Das Pfarrhaus wurde 1882 errichtet, und 1983 bekam der Platz vor der Kirche den Namen Lutherplatz. Die Fassadenrenovierung wurde 1987 abgeschlossen. Die Pfarrgemeinde Gumpendorf ist heute selbstständig und gehört zur Evangelischen Superintendentur A. B. Wien. Im Inneren der Kirche ist die Wandpfeilerkirche gestaltet, mit Holzemporen, Figuren der zwölf Apostel und Porträtbüsten von Martin Luther und Philipp Melanchthon. An der Nordwand befinden sich Holzstatuetten von Beethoven und Mozart. Das Taufbecken entwarf Theophil Hansen 1851. Die Orgel, 1848 von Carl Hesse gebaut, wurde 1951 von Karl Klimt umgebaut und 1979 restauriert. Sie besitzt 29 Register plus 3 Auszüge.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Kirchengebäude
- Ort
- Mariahilf
- Adresse
- Lutherplatz 1
- Erbaut
- 1849
- Architekt
- Ludwig Förster
- Denkmalstatus
- Denkmalgeschütztes Objekt in Österreich
- Seehöhe
- 184 m
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