Marienrachdorf

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WesterwaldkreisBezirk Westerwaldkreis

Marienrachdorf

Gemeinde in Deutschland

Marienrachdorf ist eine Ortsgemeinde im Westerwaldkreis in Rheinland-Pfalz und gehört zur Verbandsgemeinde Selters. Der Ort liegt rund vier Kilometer nordwestlich von Selters und umfasst den Wohnplatz Hof Irrlicht. Der Name des Ortes hat sich im Laufe der Geschichte mehrfach verändert, wobei der heutige Name seit 1739 gilt. Die alte Pfarrkirche Mariä Himmelfahrt wurde 1853 durch einen Neubau ersetzt, wobei der alte Kirch- und Wehrturm erhalten blieb. Der Ort hat eine reiche Geschichte, die bis ins 12. Jahrhundert zurückreicht. Die Kirche Mariä Himmelfahrt, ursprünglich aus dem 14. Jahrhundert, wurde im 18. Jahrhundert mit spätbarocken Holzstatuen und Altaraufsätzen aus der Mainzer Kartause ausgestattet. Marienrachdorf war bis 1664 Teil des Herzogtums Nassau und wurde 1866 von Preußen annektiert. 1882 kam der Ort an das Eisenbahnnetz angeschlossen, was den Quarzitbergbau förderte. Die Fläche wurde 1982 rekultiviert und der Gemeinde übergeben. In Marienrachdorf gibt es eine alte Kirche mit romanischem Westturm und spätklassizistischem Schiff. Die Kirche wurde im 18. Jahrhundert mit Altaraufsätzen und Holzstatuen ausgestattet. Der Ort ist an der Bahnstrecke Engers–Au gelegen und hat einen Bahnhof in Siershahn. Regionalbusse verkehren in der Gemeinde. Die Gemeinde ist im Tarifgebiet des Verkehrsverbundes Rhein-Mosel.

Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber

Art
Gemeinde in Deutschland ohne Stadtrecht
Ort
Westerwaldkreis
Seehöhe
273 m

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