Schleswig-HolsteinBezirk Schleswig-Holstein

Langbetten von Rothensande

Großsteingrab in Deutschland

Die vier Langbetten von Rothensande liegen westlich von Waabs in Schleswig-Holstein, nahe beieinander und im Gelände gut erkennbar, allerdings teilweise von Bäumen und Dornengebüsch bedeckt. Sie sind Teil der Megalithanlage der Trichterbecherkultur (TBK) und entstanden zwischen 3500 und 2800 v. Chr. Das Gut Rothensande gehört zur Gemeinde Waabs im Kreis Rendsburg-Eckernförde. Die Langbetten sind als bedeutende archäologische Fundstätten bekannt. Langbett 1 hat Ausmaße von 22 m × 6 m und beinhaltet Reste eines Dolmens mit Tragsteinen und einer Lücke als Zugang. Langbett 2 ist 29 m × 9 m groß und wird als Sprockhoff 62 geführt. Langbett 3, mit 38 m × 8 m, enthält ein Polygonaldolmen und einen querstehenden Großdolmen. Langbett 4, 52 m × 7 m, ist ein erweitertes Dolmen mit gut erhaltenen Steinen und einer Kammer. Die Langbetten bieten Einblick in die Megalitharchitektur der TBK. Langbett 1 und 2 sind rechteckig, während Langbett 3 in Nordost-Südwest-Richtung liegt und Langbett 4 in Nordsüdlage. Die Anlagen sind mit Steinen eingefasst, einige Tragsteine und Decksteine sind in situ. Die Umgebung um die Langbetten ist von Wald und Feldern geprägt, die die Anlagen im Gelände umgeben.

Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber

Art
Archäologische Stätte
Ort
Schleswig-Holstein

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