Palais Liechtenstein (Kampa)

📷 Bild: Wikimedia Commons

BurgenPragBezirk Prag

Palais Liechtenstein (Kampa)

Palast in Tschechien

Das Palais Liechtenstein (Kampa) ist ein barockes Stadtschloss auf der Insel Kampa in Prag. Es liegt am Ufer der Moldau, nahe der Karlsbrücke, und ist von der Innenstadt umgeben. Das Gebäude steht auf einem sechskantigen Grundriss und wurde im 17. Jahrhundert errichtet. Es ist nicht mit dem Palais Liechtenstein am Kleinseitner Ring zu verwechseln. Das Palais war bis 1945 Sitz der Prager Kreisleitung der NSDAP und beherbergte später verschiedene Behörden. 1964 wurde es zum Kulturdenkmal erklärt. Nach umfassenden Renovierungen in den 1980er Jahren und einer weiteren Sanierung nach dem Jahrtausend-Hochwasser im Jahr 2002 dient es heute der Unterbringung von Staatsgästen und Kulturveranstaltungen. Die Innenräume wurden im Klassizismus umgebaut und beherbergen historische Räume. Die Innenräume des Palais sind mit klassizistischen Elementen gestaltet und beinhalten Räume wie das Foyer, die Bibliothek und das Musikzimmer. Die Ostfassade ragt über dem Moldauufer und bietet Ausblicke auf die Stadt. Der Garten des Palais war während des Zweiten Weltkriegs ein Übungsplatz der Hitlerjugend. Die Insel Kampa umgibt das Gebäude mit grünen Flächen und ist Teil des Stadtparks, der nach 1945 angelegt wurde.

Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber

Art
Palast
Ort
Kleinseite
Erbaut
1697
Baustil
Barockarchitektur
Architekt
Giovanni Battista Alliprandi
Denkmalstatus
Kulturdenkmal in Tschechien

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