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Královské Poříčí
Gemeinde in Tschechien
Královské Poříčí liegt im Okres Sokolov, am linken Ufer der Eger im Falkenauer Becken. Die Gemeinde grenzt an Sokolov im Südwesten und wird von der Staatsstraße 6 umfahren. Im Norden und Nordosten liegen Horní Rozmyšl und Vintířov, im Osten Loket, im Südosten Staré Sedlo und Těšovice. Der Ort besteht aus den Ortsteilen Královské Poříčí und Jehličná, wobei letzteres größtenteils abgerissen wurde. Die Gemeinde war bis in die 1870er Jahre ein bäuerliches Dorf, ehe der Kohlenbergbau einsetzte. Der Ort war bis 1945 Teil des Landkreises Falkenau und war bis in die 1990er Jahre von Tagebaurestlöchern geprägt. Die Grube Marie, eine der tiefsten Gruben des Falkenauer Reviers, wurde 1998 stillgelegt. Nordöstlich von Královské Poříčí betreibt die Sokolovská uhelná a.s. die Gruben Jiří und Družba, die ab 2030 bis 2040 rekultiviert werden sollen. Die Gemeinde hat eine historische Kirche aus dem 13. Jahrhundert und Volksbauten in Ständerfachwerkbauweise. Die Gemeinde bietet Ausblicke auf die Eger und umliegende Berge wie den Vřesoviště. Die Bahnstrecke Chomutov–Cheb verläuft durch den Ort, und eine Brücke über die Eger verbindet Královské Poříčí mit Těšovice. In der Umgebung liegen die Tagebaurestlöcher der stillgelegten Gruben Marie Majerová und Vílem. Die Schlösschen und Volksbauten sind Teil der kulturellen Landschaft.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Gemeinde in Tschechien
- Ort
- Okres Sokolov
- Seehöhe
- 396 m
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