📷 Bild: Wikimedia Commons
Holíč
Gemeinde in der Slowakei
Holíč ist eine Stadt im Okres Skalica im Nordwesten der Slowakei. Sie liegt an der March, die die Grenze zu Tschechien bildet. Die Stadt war bis 2007 auch mit der Katastralgemeinde Pláňavy verbunden. Die March fließt in etwa vier Kilometer nördlich der Stadt und verbindet Holíč mit Hodonín über einen Grenzübergang. Die Stadt hat eine reiche Geschichte, die bis 1205 zurückreicht, als sie erstmals als Wywar erwähnt wurde. 1736 wurde sie von Franz I. Stephan erworben, der eine Porzellan- und Fayence-Manufaktur gründete. Das Schloss Holíč wurde von Maria Theresia in ein Sommer-Schloss der Habsburger umgebaut und diente als Militär-Reitlehrerinstitut. Die jüdische Gemeinde der Stadt wurde durch den Holocaust ausgelöscht. In Holíč gibt es mehrere sehenswerte Orte, darunter das Schloss Weißkirchen, die Pfarrkirche aus dem Jahr 1387, die Klosterkirche von 1755 und die Toleranzkirche von 1787. Zudem sind die Menhire von Holíč ein interessantes archäologisches Zeugnis. Die Stadt hat eine gemischte Bevölkerung mit überwiegend slowakischen Einwohnern und einer kleinen Zahl tschechischer und anderer ethnischer Gruppen.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Kleinstadt, Gemeinde in der Slowakei
- Ort
- Okres Skalica
- Erbaut
- 1205
- Seehöhe
- 180 m
- Website
- https://www.holic.sk
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