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Mortemart
französische Gemeinde
Mortemart liegt in den Monts de Blond, den nordwestlichsten Ausläufern des Zentralmassivs, 31 Kilometer nordwestlich von Limoges. Die Gemeinde ist Teil des Kantons Bellac im Arrondissement Bellac und gehört zum Département Haute-Vienne. Das Dorf ist als eines der Plus beaux villages de France bekannt. Mit einer Fläche von nur 3,6 Quadratkilometern ist es die kleinste Gemeinde im Département. Die Herrschaft von Mortemart entstand im 10. Jahrhundert, als eine Motte errichtet und ab 995 eine Steinburg von Abon Drut gebaut wurde. Nach der Verteidigung von Bellac gegen Wilhelm den Großen wurde das Lehen 1205 durch Heirat an das Haus Rochechouart verpflichtet. Die Familie brachte bekannte Persönlichkeiten hervor, darunter die Marquise de Montespan. Im 14. Jahrhundert wurde die Burg von den Engländern zerstört, und im 15. Jahrhundert wurde ein Schloss errichtet, das später von Richelieu geschleift wurde. Mortemart ist bekannt für das Schloss Château de Mortemart, das im 15. Jahrhundert als Residenz errichtet wurde und im 20. Jahrhundert restauriert wurde. Die Augustinerkirche aus dem 13. Jahrhundert und das Augustinerkloster aus dem 18. Jahrhundert prägen das Stadtbild. Zudem sind die Karmeliterkirche, die Markthalle auf der Place royale und mehrere historische Häuser wie die Maison du Sénéchal und die Maison de l’Échauguette sehenswert. Die Motte von Mortemart ist seit 1979 ein Kulturdenkmal.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Gemeinde in Frankreich
- Ort
- Département Haute-Vienne
- Seehöhe
- 355 m
- Website
- https://mortemart.fr
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- château de Mortemart101 m
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