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Maria Saal
Marktgemeinde im Bezirk Klagenfurt-Land, Kärnten
Maria Saal liegt auf einer Anhöhe im Osten des Zollfelds, einer Talebene der Glan zwischen Magdalensberg und Ulrichsberg. Das Gemeindegebiet erstreckt sich beidseitig des Zollfelds und wird von den Flüssen Glan und Raba durchflossen. Die Gemeinde umfasst fünf Katastralgemeinden und zahlreiche Ortschaften. Sie grenzt an mehrere Nachbargemeinden im Bezirk Klagenfurt-Land. Der Ort hat eine reiche Geschichte, die bis in das 1. Jahrhundert n. Chr. zurückreicht, als die römische Provinzhauptstadt Virunum im Zollfeld gegründet wurde. Später wurde das Gebiet christianisiert und durch slawische Siedler besiedelt. Im Mittelalter war Maria Saal ein Zentrum der Herzogsmacht, und die Marienkirche wurde zur Festung ausgebaut, um die Bevölkerung vor Türkenangriffen zu schützen. Die Gemeinde wurde 1930 zum Markt erhoben. Maria Saal ist bekannt für seine Marienkirche, die als Wallfahrtsort gilt und eine der größten Glocken Kärntens besitzt. Die Gemeinde zählt zu den kulturell reichen Orten mit archäologischen Stätten, Museen und Denkmälern wie dem Herzogstuhl. Regelmäßige Veranstaltungen wie das Internationale Bildhauersymposium ziehen Künstler und Besucher an. Die katholische Kirche spielt eine zentrale Rolle, und die Gemeinde ist ein wichtiger Wirtschaftsstandort mit landwirtschaftlichen Betrieben und Dienstleistungen.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Gemeinde in Österreich, Marktgemeinde
- Ort
- Bezirk Klagenfurt-Land
- Seehöhe
- 505 m
- Website
- http://www.maria.saal.at
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