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Neuwied
Kreisstadt in Rheinland-Pfalz, an der Mündung der Wied in den Rhein gelegen
Neuwied ist eine kreisangehörige Stadt im Landkreis Neuwied im Norden von Rheinland-Pfalz. Sie liegt am rechten Rheinufer, etwa zehn Kilometer nordwestlich von Koblenz, an der Mündung des Flusses Wied. Mit rund 67.000 Einwohnern ist sie die siebtgrößte Stadt des Bundeslandes und die größte kreisangehörige Stadt. Die Stadt ist als Mittelzentrum ausgewiesen und hat eine Fläche von 86,5 Quadratkilometern. Neuwied wurde 1653 als Planstadt gegründet und war nach 1662 eine der ersten Freistätten für Religionsflüchtlinge in Deutschland. Die Toleranzpolitik der Grafen zu Wied förderte die Entwicklung der Stadt zu einem frühen Industriestandort. Die Stadt ist mit fast 50 Schulen als „Stadt der Schulen“ bekannt. Die Vielfalt der Konfessionen und die Industrie prägen das Stadtbild bis heute. Die Innenstadt liegt am alten Rheinarm und ist stark hochwassergefährdet. Der Rhein fließt durch das Stadtgebiet auf einer Höhe von etwa 53 m ü. NN. Die höchste Erhebung im Stadtgebiet ist der Rhein-Wied-Rücken mit 368,75 m ü. NHN. Die Stadt ist in 14 Ortsbezirke gegliedert und grenzt an mehrere Städte und Gemeinden im Landkreis Neuwied sowie im angrenzenden Landkreis Mayen-Koblenz.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Kreisstadt, Stadt in Deutschland
- Ort
- Landkreis Neuwied
- Erbaut
- 1653
- Seehöhe
- 60 m
- Website
- https://www.neuwied.de/
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