📷 Bild: Wikimedia Commons
Lausche
Berg in der Oberlausitz
Die Lausche ist der höchste Berg im Zittauer Gebirge mit 792,6 m ü. NHN. Sie liegt über dem Dorf Waltersdorf im Norden und der Siedlung Myslivny im Süden. Die Staatsgrenze zwischen Deutschland und Tschechien verläuft direkt über dem Bergrücken. Im Norden fließt die Eisgasse durch die Siedlung Neue Sorge, im Westen erhebt sich die Finkenkoppe, im Nordwesten der Weberberg. Der Pass Wache / Stráž befindet sich 700 Meter östlich des Gipfels. Die Lausche wurde ab 1631 als Berggaststätte und Wanderziel bekannt. Carl Friedrich Mathes baute 1805 einen Wanderweg und die Lausche-Baude, die 1824 als Schankkonzession genehmigt wurde. 1825 entstand eine Kegelbahn, 1830 ein Tanzplatz. Die Lausche-Baude wurde 1892 erweitert und in einen deutschen und österreichischen Teil geteilt. 1967 wurde ein Naturschutzgebiet aus dem Wald um den Gipfel eingerichtet. 2020 wurde eine Aussichtsplattform für 950.000 Euro gebaut. Auf der Lausche gibt es Wanderwege wie den Lausitzer Weg und den Böhmischen Weg. Die Lausche-Baude und die Aussichtsplattform bieten Ausblicke auf die Umgebung. Der Lauscheborn diente der Wasserversorgung. Im Winter wurden Skipisten und eine Sprungschanze gebaut. Die Sage vom Wundervogel beschreibt ein seltenes Tier, das mit einem Fluch belegt ist. Die Geologie der Lausche umfasst Sandsteine und vulkanische Ablagerungen, die im Unteroligozän entstanden.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Berg, Geotop, Höchster Punkt
- Ort
- Mařenice
- Seehöhe
- 792 m
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