📷 Bild: Wikimedia Commons
Klosterkirche der Schulschwestern
Kloster in Amstetten (27882)
Die Klosterkirche der Schulschwestern ist eine römisch-katholische Kirche in Amstetten, Niederösterreich. Sie ist dem hl. Franz von Assisi geweiht und steht unter Denkmalschutz. Das Gebäude ist Teil eines Klosterkomplexes, der 1876 durch den Bauern Johann Datzberger gestiftet wurde und später durch die Schulschwestern des III. Ordens des hl. Franziskus ausgebaut wurde. Die Kirche wurde 1898/99 nach Plänen von Heinrich Holzeland errichtet. Die Kirche war bis 2012 mehrfach renoviert worden, zuletzt nach einem Brandanschlag im Dezember 2012. Die Restaurierung umfasste die Schablonenmalerei, Fensterscheiben, Kanzel und Orgel. Heute beherbergt das Klostergebäude eine Volks- und Hauptschule, eine Haushaltungsschule, eine Fachschule für wirtschaftliche Berufe und eine Bildungsanstalt für Kindergartenpädagogik. Die Kirche hat einen sechseckigen Grundriss und ist im neoromanischen Stil gebaut. Die Ausstattung der Kirche umfasst einen Hochaltar aus vier Marmorarten, Seitenaltäre und eine Kanzel mit Schnitzarbeiten von Ferdinand Stuflesser. Die Wände sind mit Bildern und Ornamenten geschmückt, darunter eine Darstellung der Apostel und Motive zur Jugendarbeit der Schwestern. Die Kirchenfenster wurden von der Firma Schiller aus Wien gestaltet. Die Holzdecke, Chorbrüstung und Kirchengestühl stammen von der Firma Schönthaler.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Kirchengebäude, Kloster
- Ort
- Amstetten
- Adresse
- Klosterstraße 1
- Denkmalstatus
- Denkmalgeschütztes Objekt in Österreich
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