📷 Bild: Wikimedia Commons
Jakobuskirche (Ruhrort)
Kirchengebäude in Ruhrort
Die Jakobuskirche in Ruhrort war die evangelische Kirche der ehemals eigenständigen Stadt Ruhrort, die heute zur Stadt Duisburg gehört. Sie wurde in den 1840er Jahren als eine von 14 evangelischen Kirchen im Rheinland erbaut. Die ursprüngliche Emporenkirche wurde nach Kriegsschäden im Zweiten Weltkrieg stark beschädigt und ab 1955 als Saalkirche wieder aufgebaut. Die Kirche wurde 1985 als Baudenkmal unter der Nummer 42 in die Denkmalliste der Stadt Duisburg eingetragen. Die Kirche war ursprünglich eine Emporenkirche mit dreiseitig umlaufenden Emporen. Nach dem Krieg wurde sie als Saalkirche mit einer Apsis im Osten und fünf Rundbogenfenstern an den Langseiten umgebaut. Die Dachtraufe wurde rekonstruiert, und der Mittelsaal wurde in den 1950er Jahren schlicht gestaltet. Der Turm wurde 1990 mit einem Spitzhelm wiederhergestellt, nachdem er zuvor ein flaches Zeltdach hatte. Die Jakobuskirche steht neben dem Gemeindehaus an der Dr.-Hammacher-Straße, das 1902–1903 im Stil der Neuromanik errichtet wurde. Es beherbergte bis 1983 die evangelische Gemeinde, bis es 2007 verkauft und seit 2008 von der Firma Haniel genutzt wird. Das Gemeindezentrum befindet sich nun in einem anderen Gebäude, das etwa 100 Meter südöstlich liegt. Die Kirche und das Gemeindehaus sind Teil der Themenroute 26 – Sakralbauten der Route der Industriekultur.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Turm, Kirchengebäude
- Ort
- Duisburg
- Baustil
- klassizistische Architektur
- Architekt
- Karl Siebold
- Denkmalstatus
- Baudenkmal in Nordrhein-Westfalen
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