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Abundantia-Brunnen
Brunnen in Naumburg (Saale)
Der Abundantia-Brunnen steht im Laubengang des Oberlandesgerichts in Naumburg (Saale). Er wurde von Max Klinger entworfen, um den Überfluss darzustellen, und sollte 1914–1916 als Geschenk an die Stadt errichtet werden. Aufgrund des Ersten Weltkriegs und der Inflation blieb das Projekt zunächst unvollendet. Das Modell gelangte ins Museum der bildenden Künste Leipzig, während der eigentliche Guss erst 1996 realisiert wurde. Der Brunnen wurde 1998 dem Oberlandesgericht übergeben und zeigt eine liegende Mädchengestalt als Göttin Abundantia. Sie genießt den Müßiggang, während ein Füllhorn mit Früchten die Überflussigkeit symbolisiert. Der Sockel trägt drei verschlungene Gesichter, die Klinger bereits 1913–1915 schuf. Die Bronzegießerei Noack fertigte den Guss im Maßstab 2:1 an, unterstützt durch Spenden der Bürger. Der Brunnen ist ein Teil der Innenausstattung des Oberlandesgerichts und bietet einen Blick auf die kunstvollen Details der Brunnenschale und des Sockels. Umgeben ist er von historischen Räumen und Ausstellungen, die die Geschichte des Gerichts und der Stadt Naumburg widerspiegeln. Die Umgebung umfasst den Laubengang und die architektonischen Elemente des Gebäudes.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Zierbrunnen
- Ort
- Naumburg
In der Nähe
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- Salztor (Naumburg)617 m
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