📷 Bild: Wikimedia Commons
Tscheltschnigkogel
Berg in den Alpen in Kärnten
Der Tscheltschnigkogel ist ein Berg im Westen von Villach, der sich am Ostende der Villacher Alpe befindet. Er ragt oberhalb von Warmbad Villach und dem Stadtteil Judendorf auf. Mit einer Seehöhe von 696 Metern ist er ein vorgebauter, steilabfallender Kogel, der sowohl archäologisch als auch historisch bedeutsam ist. Er dient zudem als Naherholungsgebiet und Wanderziel. Der Tscheltschnigkogel ist bekannt für seine unterirdischen Höhlensysteme, darunter das Eggerloch, eine der längsten Karsthöhlen der Region mit 709 Metern. Die Höhle wurde erstmals 1576 erwähnt und wurde in verschiedenen Epochen erforscht. Die Höhle ist gut begehbar und verbindet sich mit der Knochenhöhle. Im Jahr 2012 wurde sie aufgrund von Schäden an Ritzzeichnungen für die Öffentlichkeit gesperrt. Vor Ort erwartet man Wanderwege, Aussichtspunkte und historische Fundstellen. Die Befestigungsanlage aus dem 5./6. Jahrhundert nach Christus sowie Reste einer frühchristlichen Kirche sind Teil der archäologischen Besonderheiten. Die Höhlen und die umliegende Landschaft bieten einen einzigartigen Einblick in die Geschichte und Geologie der Region.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Berg
- Ort
- Villach
- Denkmalstatus
- Denkmalgeschütztes Objekt in Österreich
- Seehöhe
- 696 m
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