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Zisterzienserinnenkloster St. Jakobi
ehemaliges Zisterzienserinnenkloster in Osterode am Harz
Das Kloster St. Jacobi war eine Zisterzienserinnenabtei in Osterode am Harz. Es entstand im 12. Jahrhundert an der Stelle einer Kapelle, die vom Apostel Jakobus des Älteren patroziniierte. 1233 wurde ein Frauenkonvent beurkundet, und 1244 erhielt das Kloster den Zehnten von Gittelde. Im 14. Jahrhundert wurde eine Rente von einer Mark vererbt, und 1466 wurde Gertrud aus Derneburg Äbtissin. Die Abtei wurde 1546 aufgelöst, und die Gebäude wurden später zum Schloss Osterode umgebaut. Die ehemalige Klosterkirche, heute Schlosskirche St. Jacobi, wurde um 1750 in ihrer heutigen Form errichtet. Sie besitzt einen frühbarocken Altar mit gotischen Figuren, eine Kanzel, Chorgestühl und das Hartzing-Epitaph. Die Orgel stammt von Johann Andreas Engelhardt. Der Südflügel der Anlage beherbergt heute das Amtsgericht Osterode am Harz, während der Nordflügel die Schlosskirche bildet. Die Anlage umfasste ursprünglich einen quadratischen Bau mit West- und Ostflügel, die in den 1890er Jahren abgerissen wurden. Die verbliebenen Räume bieten einen Blick auf die historische Architektur und die ehemalige Nutzung der Gebäude. Die Umgebung umfasst das Schloss Osterode sowie die Altstadt der Stadt, die mit ihrer historischen Stadtkirche und dem Marktplatz verbunden ist.
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- Art
- Kloster, religiöse Gemeinschaft
- Ort
- Osterode am Harz
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