📷 Bild: Wikimedia Commons
Burg Traubling
archäologische Stätte in Deutschland
Die Burg Traubling war ein mittelalterliches Schloss im Gemeindeteil Niedertraubling der Gemeinde Obertraubling im Landkreis Regensburg. Sie lag gegenüber dem heutigen Gasthof Altes Schloss und wurde im 17. Jahrhundert zum Wasserschloss Niedertraubling umgebaut. Die Anlage ist als Baudenkmal und Bodendenkmal registriert, wobei die archäologischen Funde im Bereich des abgebrochenen Schlosses besonders beachtenswert sind. Die Burg war seit 1309 im Besitz des Geschlechtes der Weichser und wurde später von den Nothafft übernommen. 1492 wurde sie durch den Friedensschluss mit Herzog Albrecht gerettet. 1613 besuchte Kaiser Matthias das Schloss, als er auf dem Weg zum Reichstag in Regensburg war. Im 17. Jahrhundert veränderte sich der Besitz mehrfach, bis die Familie von Berchem die Hofmark innehatte. Das Schloss war eine vierflügelige Anlage mit einem achtgeschossigen Turm und einer Brücke. Es umfasste ein spätmittelalterliches Amtshaus, ein Brauhaus aus dem Jahr 1595 und einen Wassergraben mit Steinbrücke. Die Reste der Toreinfahrt und die Mauer der Kirche St. Peter sind ebenfalls erhalten. Die Anlage war einst umgeben von einem Park mit Springbrunnen.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Burg, Archäologische Stätte
- Ort
- Obertraubling
- Adresse
- Nähe Hofmarkstraße,Nähe Schloßstraße
- Erbaut
- 1343
- Denkmalstatus
- Baudenkmal in Bayern
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