📷 Bild: Wikimedia Commons
Muzeum Regionalne w Gniewkowie
Die Synagoge in Gniewkowo steht am Podgórner Straße 2 und wurde 1880 erbaut. Während des Zweiten Weltkriegs wurde ihr Innenausbau zerstört, danach diente der Gebäude als Möbelmagazin. 1950 wurde die Synagoge durch die Genossenschaft „Wosko-Chemia“ renoviert und für eine Sporthalle umgebaut. 2009 wurde die Regionale Museumsstätte in Gniewkowo gegründet, die die Synagoge als Sitz nutzen sollte. 2015 fusionierte das Museum mit dem Miejsko-Gminnym Ośrodkiem Kultury, Sportu i Rekreacji, doch die Ausstellung blieb aus, und der Bau dient heute hauptsächlich für Veranstaltungen. Der ehemalige Tempel ist aus weißer Ziegelstein gebaut und hat ein rechteckiges Grundriss. Der äußere Ausbau ist erhalten geblieben, einschließlich der hohen, halbkreisförmigen Fenster und der Stützen an den Ecken. Die Apsis, die einst den Altar beherbergte, wurde abgerissen. Der gesamte Bau ist mit einem Dach aus zwei Neigungen bedeckt. Die Synagoge bietet einen Blick auf die umliegende Landschaft und ist Teil der lokalen Kulturgeschichte. Die Räume sind in ihrer ursprünglichen Form erhalten, und die Architektur spiegelt die jüdische Tradition wider. Umgebung und Ausblick sind Teil der historischen Stätte, die heute für kulturelle Veranstaltungen genutzt wird.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Heimatmuseum
- Ort
- Gniewkowo
- Erbaut
- 2009
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