📷 Bild: Wikimedia Commons
Burgstall Menburg
archäologische Stätte in Deutschland
Der Burgstall Menburg ist eine abgegangene Höhenburg aus dem Hochmittelalter, die sich auf 570 Meter über dem Meeresspiegel in der Spornlage des Schlossbergs befindet. Sie liegt westlich des Michelbachs und 2000 Meter westlich von Raisting im Landkreis Weilheim-Schongau. Die Burg wurde im 11. Jahrhundert errichtet und wurde erstmals 1190 erwähnt. Die Besitzverhältnisse sind bis heute ungeklärt. Die Burgstallanlage war vermutlich ein Grafensitz der Welfen, der zur Kontrolle der Straße von Lech nach Raisting diente. In alten Schriften werden 1145 ein „Pobowin von Raisting“ und 1147 ein „Gotebol de Raistingen“ genannt. Die Stelle ist als Bodendenkmal D-1-8032-0073 im Denkmalverzeichnis des Bayerischen Landesamts für Denkmalpflege eingetragen. Der Burgstall ist von der Michelbach-Region umgeben und zeigt auf dem Burgplateau eine Senke, die einen Rundturm vermuten lässt. Im Westen und Südwesten sind Reste von Burggräben sowie ein im Südhang eingearbeiteter Graben erhalten. Eine alte Römerstraße von Epfach nach Erling verläuft in der Nähe der Burganlage. Die Umgebung bietet Ausblicke auf die umliegenden Hügel und das Tal.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Burg, Archäologische Stätte
- Ort
- Raisting
- Denkmalstatus
- Kulturdenkmal in Deutschland
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