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Elbsandsteingebirge
Mittelgebirge in Sachsen und Nordböhmen
Das Elbsandsteingebirge ist ein Mittelgebirge aus Sandstein, das sich beiderseits der Elbe zwischen Děčín und Pirna erstreckt. Es umfasst etwa 700 km² und erreicht eine Höhe von 723 Metern. Der deutsche Teil wird als Sächsische Schweiz bezeichnet, der tschechische als Böhmische Schweiz. Im Gebiet liegen die Nationalparks Sächsische Schweiz und Böhmische Schweiz. Das Gebirge ist bekannt für seine vielfältige Landschaft mit Ebenen, Schluchten, Tafelbergen und Felsrevieren. Die Artenvielfalt ist besonders hoch, besonders bei Farne und Moose. Die Formation des Elbsandsteins geht auf Ablagerungen eines ehemaligen Meeres in der Oberkreide zurück. Auf sächsischer Seite sind die Elbtalkreide und Sandsteine sowie Basalkonglomerate vorhanden. Auf tschechischer Seite gehören die Sandsteine zur Nordböhmischen Kreide. Besonders markant sind die Felswände und die geologischen Formationen, die durch Erosion und tektonische Vorgänge entstanden. Die Lausitzer Verwerfung hat die Sandsteinschichten verformt und zu charakteristischen Formen geführt. Im Tertiär beeinflusste Vulkanismus das Gebiet, wobei basaltische Kegelberge entstanden. Der Elbeverlauf hat über die Jahrtausende Talformen und Felswände geprägt.
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- Art
- Mesoregion, Vrchovina, Gebirge, Geotop
- Ort
- Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge
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