Schloss Gebesee

📷 Bild: Wikimedia Commons

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Schloss Gebesee

Schloss im Landkreis Sömmerda in Deutschland

Das Schloss Gebesee steht in der Landstadt Gebesee im Landkreis Sömmerda in Thüringen. Es liegt in der Region um die Stadt Erfurt und ist Teil der Landschaft des Thüringer Waldes. Die Anlage war ursprünglich ein Königshof aus dem 8. Jahrhundert, der nicht auf dem heutigen Schlossgelände stand. Im Mittelalter gab es eine Burg, die dem Landgrafen von Thüringen gehörte, und später wurde das Schloss im 16. Jahrhundert von Adam von Beichlingen erworben. Das Schloss wurde im 18. Jahrhundert durch Burkhardt Friedrich Anton von Oldershausen wieder aufgebaut und erhielt ein Barockschloss sowie ein Amtshaus und ein Torbogenhaus. Es war bis 1948/51 als Hermann-Lietz-Schule in Betrieb, bis es nach der NS-Zeit als Jugendbildungseinrichtung und später als Sonderschule genutzt wurde. Heute wird das Gelände von einem landwirtschaftlichen Betrieb genutzt, der Ferienwohnungen anbietet und in der Erdbeersaison Landarbeiter unterbringt. Die Anlage umfasst über 300 Hektar Land und bietet einen Blick auf die umliegende Landschaft des Thüringer Waldes. Die Ruinen des Schlosses und die erhaltenen Gebäude wie das Amtshaus und das Torbogenhaus sind Teil der historischen Bausubstanz. Die Umgebung ist geprägt von ländlichem Charakter und der Nähe zur Natur. Die Anlage ist auch als Jugendwerkhof und Sonderschule genutzt worden, was die Vielfalt der Nutzungsgeschichte widerspiegelt.

Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber

Art
Schloss
Ort
Gebesee
Denkmalstatus
Kulturdenkmal in Deutschland

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