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Hermannshöhle
Höhle in Österreich
Die Hermannshöhle liegt im Eulenberg nordwestlich von Kirchberg am Wechsel und ist die größte Tropfsteinhöhle Niederösterreichs. Sie ist Teil des Europaschutzgebietes Nordöstliche Randalpen: Hohe Wand – Schneeberg – Rax. Die Höhle besteht aus mesozoischen Kalksteinen und ist stark zerklüftet. Die Gänge erstrecken sich über 73 Höhenmeter und haben eine Gesamtlänge von 4277 Metern. Der Haupteingang heißt „Windloch“, und der Ausgang führt durch das „Taubenloch“. Die Höhle wurde 1931 zum Naturdenkmal erklärt und ist Heimat vieler Fledermausarten. Sie beherbergt 17 Fledermausarten, darunter die Kleine Hufeisennase und die Fransenfledermaus. Etwa 3.000 Fledermäuse überwintern jährlich in der Höhle. Die Höhle wurde 1836首次 dokumentiert und 1868 erstmals als Schauhöhle wiedereröffnet. Seit 1957 ist der Führungsweg elektrisch beleuchtet, und seit 1968 wird sie vom „Hermannshöhlen-Forschungs- und Erhaltungsverein“ betreut. Die Höhle ist ein lebendiger Raum mit einer Vielzahl von Tieren und Pflanzen. Im Inneren leben Trauermücken, Buckenfliegen, Tausendfüßler und der kleine Krebs Bathynella natans. Im Eingangsbereich finden sich Höhlenheuschrecken, Stechmücken, Spinnen und Weberknechte. An Schmetterlingen sind der Wegdornspanner und die Zackeneule zu beobachten. Die Höhle ist auch Drehort des Films „Geheimnisvolle Tiefe“ aus den Jahren 1947/48.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Höhle
- Ort
- Kirchberg am Wechsel
- Denkmalstatus
- Geschützte Höhle in Niederösterreich
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