📷 Bild: Wikimedia Commons
Klášter servitů
Kloster in Tschechien
Der Klášter servitů steht in Rabenstein an der Schnella, einem Ort im Okres Plzeň-sever. Er ist ein barockes Kloster, das im zweiten Halbjahr des 17. Jahrhunderts im Areal des ehemaligen Rabštejnschen Schlosses errichtet wurde. Die Klostergebäude, der Kirchenbau und die umliegende Mauer sind als kulturelle Denkmal geschützt. Das Kloster wurde erstmals 1483 von Burian II. von Gutštejn gegründet, wurde jedoch 1532 durch nichtkatholische Bürger zerstört. 1665 gründete der Graf Jan Šebestián von Pötting einen neuen Servitenkloster. Die Kirche der Wallfahrtskirche Mariä Siebenstöckige wurde vermutlich nach Entwürfen von Anselmo Lurago gebaut. Sie ist im 18. Jahrhundert entstanden und wurde 2014 von der Firma Krása a zdraví erworben. Im Klostergebäude gibt es einen ehemaligen großen Saal mit einem bemalten Spiegel an der Decke. Die Kirche hat ein rechteckiges Grundstück und ein quadratisches Presbyterium. Auf der westlichen Fassade ist eine Vierung mit Sohnen der Patronin und weiteren Heiligen. Die Kirche ist mit Placken-Kuppeln und Pilastranlagen verziert. Im Inneren befinden sich mehrere Oltäre, darunter ein Portalet mit Bildern aus dem 16. und 17. Jahrhundert. In der Turm gibt es einen Glocke aus dem Jahr 1768.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Kloster
- Ort
- Rabenstein an der Schnella
- Baustil
- Barockarchitektur
- Architekt
- Anselmo Lurago
- Denkmalstatus
- Kulturdenkmal in Tschechien
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