📷 Bild: Wikimedia Commons
Záhoří u Veselí nad Lužnicí
Gemeinde in Tschechien
Záhoří u Veselí nad Lužnicí ist eine Gemeinde im Okres Jindřichův Hradec, Tschechien. Sie liegt acht Kilometer südöstlich von Soběslav und befindet sich im Quellgebiet des Doňovský potok. Das Dorf liegt in einer Hügellandschaft am Rand des Wittingauer Beckens in Südböhmen. Umgeben sind die Orte von Lžín im Norden, Višňová im Osten, Pleše im Südosten, Vřesná im Süden, Újezdec im Südwesten und Doňov im Westen. Die Eisenbahntrasse verläuft im Süden des Dorfes. Záhoří wurde erstmals 1350 urkundlich erwähnt und gehörte ursprünglich dem Geschlecht von Neuhaus. Im 15. und 16. Jahrhundert wechselten die Besitzer mehrmals. 1511 erwarb Peter IV. von Rosenberg das Dorf, und 1528 zahlte er mit Záhoří eine Schuld bei Soběslav ab. 1848 wurde Záhoří zur selbstständigen Gemeinde, und 1887 entstand die Bahnstation Doňov. 1950 wurde das Dorf an Kardašova Řečice eingemeindet, löste sich 1989 wieder ab. Im Dorfzentrum steht die Kapelle des Hl. Bartholomäus, erbaut im 19. Jahrhundert. Die Gemeinde hat keine Ortsteile. In der Umgebung liegen mehrere Teiche. Die Bahnstation Doňov befindet sich auf den Fluren von Záhoří. Die Lage am Rand des Wittingauer Beckens und die historischen Verbindungen zu Nachbarorten prägen das Bild der Gemeinde.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Gemeinde in Tschechien
- Ort
- Okres Jindřichův Hradec
- Seehöhe
- 465 m
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