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Benediktinerkloster Marsberg
Kirchengebäude in Marsberg
Das Benediktinerkloster Marsberg, heute als Kloster Obermarsberg bekannt, wurde im späten 8. Jahrhundert auf der Eresburg in Nordrhein-Westfalen gegründet. Es war 826 in das Kloster Corvey eingegliedert und bis 1803 als Propstei bestehend. Die Stiftskirche, geweiht zu St. Petrus und Paulus, stammt aus der zweiten Hälfte des 13. Jahrhunderts und ist heute als katholische Pfarrkirche und Baudenkmal in Marsberg eingetragen. Die Geschichte des Klosters reicht bis 785 zurück, als Karl der Große eine Holzkirche errichtete. 799 bestätigte Papst Leo III. die Rechte des Klosters. 1150 erhielten die Mönche das Recht des Erzabbaus. Die Stiftskirche wurde 1240 im gotischen Stil neu gebaut und 1646 durch schwedische Truppen zerstört. 1669 begann unter Propst Ferdinand von Metternich der Wiederaufbau. 2020 wurde der Turm der Kirche als Denkmal des Monats ausgezeichnet. In der Stiftskirche gibt es eine dreischiffige Hallenkirche mit einem 53 m hohen Westturm. Die Krypta, auch Heidenkeller genannt, beherbergt Inschriften und einen Altar zu Sturmius. Die Ausstattung umfasst barocke Bänke, eine Kanzel, Altarbilder und eine Orgel aus dem Jahr 1707. Die Glocken wurden im Ersten Weltkrieg eingeschmolzen, und seit 1920 bestehen sie aus Gussstahl. Die Krypta und die Sakristei sind Teil der Anlage.
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- Art
- Kirchengebäude, Kloster, religiöse Gemeinschaft
- Ort
- Marsberg
- Denkmalstatus
- Baudenkmal in Nordrhein-Westfalen
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