Burgstall Maihingen
archäologische Stätte in Deutschland
Der Burgstall Maihingen ist ein archäologischer Fundort auf dem Klosterberg bei Maihingen im Landkreis Donau-Ries. Der Burgplatz wurde von der Jungsteinzeit bis ins Spätmittelalter genutzt und später durch Steinabbau stark gestört. Die Lage des Burgstalls ist geprägt von den Steilabfällen des Klosterberges, der ins Tal der Mauch vorstößt. Das Plateau, das etwa 40 Meter über der Mauch liegt, ist durch Steinbrüche stark zerklüftet. Die Grabung unter der Leitung von Ernst Frickhinger führte 1921 zur Entdeckung von Siedlungsspuren der Altsteinzeit. Spätere Funde belegen eine Nutzung in der Hallstatt- und Latènezeit. Die Befestigungsreste deuten auf einen frühmittelalterlichen Ausbau der Wallanlagen hin, der später zur Steinburg erweitert wurde. Die Herrschaft der Herren von Maihingen endete im frühen 15. Jahrhundert, nachdem die Burg als Steinbruch ausgebeutet wurde. Vom Burgstall aus bietet sich ein Blick auf das Tal der Mauch und die umliegenden Berge. Die Reste der Befestigung sind nur an der West- und Nordseite erhalten, während die anderen Seiten abgerutscht oder zerstört sind. Der annähernd trapezförmige Grundriss der Burg wird aus Geländespuren rekonstruiert. Die mittelalterliche Innenbebauung ist durch Materialentnahmen zerstört. Die Umgebung umfasst den Klosterberg und das Tal der Mauch.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Burg, Archäologische Stätte
- Ort
- Maihingen
- Denkmalstatus
- Kulturdenkmal in Deutschland
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