📷 Bild: Wikimedia Commons
Witwenpalais
Palast in Eutin in Deutschland
Das Witwenpalais in Eutin steht direkt am Marktplatz und ist ein ehemaliges adeliges Stadtpalais. Es wurde zwischen 1786 und 1787 für Herzogin Ulrike Friederike Wilhelmine von Hessen-Kassel als Witwensitz errichtet, doch es diente nie dieser Zweck. Das Gebäude beinhaltet zudem ein älteres Wohnhaus aus dem Jahr 1695, das bis 1786 als Rathaus diente. Es ist ein annähernd zweiflügeliger, winkelförmiger Bau mit einer elfachsigen Schaufront. Das Palais gilt als eines der künstlerisch bedeutendsten profanen Bauwerke der Stadt und steht am Übergang vom Spätbarock zum Klassizismus. Die Innenräume sind teilweise en filade gereiht und mit Dekorationselementen des Zopfstils versehen. Die Stadt Eutin beteiligte sich 2000 an der Sanierung, die bis 2003 dauerte, doch die kommerzielle Nutzung scheiterte. Das Gebäude steht seitdem leer und wurde 2026 nicht zurückgekauft. Die Räume des Palais sind mit Stuck und Dekorationen ausgestattet, die den Zopfstil repräsentieren. Die Schaufront blickt auf den Marktplatz, und der Hof war ursprünglich von Wirtschaftsbauten umgeben. Das Gebäude ist ein Beispiel für den Übergang vom Spätbarock zum Klassizismus und hat eine bedeutende architektonische Stellung in Eutin.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Palast, Denkmalensemble
- Ort
- Eutin
- Adresse
- Markt 9, 23701 Eutin
- Denkmalstatus
- Kulturdenkmal in Schleswig-Holstein
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