Handels- und Industriemuseum
ehemaliges Museum in Hannover
Das Handels- und Industriemuseum in Hannover befand sich im Palais Simon an der Brühlstraße 1, Ecke Escherstraße in der Calenberger Neustadt. Es lag auf der Grenze zum Stadtteil Mitte und war von der Industrie- und Handelskammer eingerichtet worden, um die Wirtschaft und Industrie der Region zu präsentieren. Das Museum wurde 1906 eröffnet und stand bis 1952 in dem Gebäude, das später abgerissen wurde. Das Museum war bis 1943 in Betrieb, bis die Bombenangriffe die Exponate zerstörten. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde es nicht wiedereröffnet. Die Ausstellungen umfassten 40 Themenräume über die niedersächsische Wirtschaft, mit Modellen, Dioramen und Schautafeln. Die NS-Zeit brachte ein neues Konzept, das 1937 nach Investitionen in rund 300.000 Reichsmark umgesetzt wurde. Die Räume des Museums waren auf die vier Geschosse des Palais verteilt und zeigten die technischen und volkswirtschaftlichen Aspekte der Industrie. Die Ausstellungen boten Einblick in Rohstoffindustrie, Verkehr, Handel und Banken. Die Umgebung um das Museum war geprägt von der Calenberger Neustadt und dem Stadtteil Mitte. Die Gebäudestruktur und Lage blieben bis zu deren Abriss im Jahr 1952 erhalten.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Museum, zerstörtes Gebäude oder Bauwerk
- Ort
- Mitte
- Erbaut
- 1906
In der Nähe
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