📷 Bild: Wikimedia Commons
Fort Barraux
Der Fort Barraux ist ein aus dem 16. Jahrhundert stammender Bastionenfriedhof in der Gemeinde Barraux im Département Isère. Er wurde 1597 von dem Herzog von Savoye, Charles-Emmanuel I., errichtet, um die Einfahrt in die Savoye und den Zugang zu Chambéry zu schützen. Der Bau wurde 1598 von den Truppen von Lesdiguières unterbrochen und erobert. Das Fort war bis 1944 ein Zentrum für internierte Personen, darunter politische Gefangene und Juden, und wurde 1988 zum historischen Monument erklärt. Das Fort war während mehrerer Kriege und politischer Epochen von Bedeutung. Zwischen 1940 und 1944 war es ein Hauptcamp für internierte Personen, wobei über 4.000 Menschen interniert wurden. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurden 800 deutsche Soldaten eingesperrt, wobei einige im ersten Monat nach dem Krieg starben. Heute dient das Fort als Veranstaltungsort für private und öffentliche Events sowie für geführte Besichtigungen von Mai bis September. Das Fort umfasst eine umfassende Struktur mit einer 48 Meter tiefen Quelle, einer ehemaligen Galgenstätte und Gravuren auf den Mauern. Es gibt auch einen Plan-relief aus dem Jahr 1693, der im Musée des Plans-reliefs ausgestellt ist. Das Fort wurde in der Filmproduktion genutzt, beispielsweise für den historischen Film „Le Soldat Mérite le Paradis“ und den Kurzfilm „Lesdiguières“.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Fort
- Ort
- Barraux
- Architekt
- Ercole Negro di Sanfront
- Denkmalstatus
- klassifiziertes historisches Denkmal in Frankreich
- Website
- https://fort-barraux.fr/
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